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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte
Durchschnittlich zwei Minuten begutachten die
Personalverantwortlichen jede einzelne Bewerbung. Deinem
Bewerbungsfoto kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Wer auf
dem Foto sympathisch wirkt, wer Kompetenz und Seriosität ausstrahlt
und wer zum Unternehmen zu passen scheint, der hat einfach bessere
Chancen.
Wie erreicht man dies? Du musst Dich auf das Unternehmen einstellen.
Schau Dir an wie eine Firma nach außen auftritt und Du weißt welche
Art von Mitarbeitern gesucht wird. Ist die Firma konservativ, muss
es auch das Bild sein. Ist das Unternehmen nach außen hin locker und
offen, dann haben Bewerberinnen und Bewerber mehr Spielraum beim
Foto.
Erkläre dem Fotograf wie Dein Bild wirken soll
Augen zu und durch ist zwar die einfachste Methode, führt aber
leider nicht zum gewünschten Ergebnis. Die eigene Scheu überwinden
und mit dem Fotografen zusammenarbeiten heißt die Devise. Mache dem
Fotografen klar, was das Foto ausdrücken soll: Seriosität oder Spaß,
Ernsthaftigkeit oder gute Laune. Sag dem Fotografen auch wo Du dich
bewerben möchtest: Bank oder Start-Up, Behörde oder Werbeagentur -
nur mit diesen Infos kann der Fotograf optimale Arbeit leisten.
Wichtig ist auch, dass er mitdenkt: Er muss die Sitzhaltung
korrigieren, die glänzende Stirn abdecken und natürlich auch das
aufgesetzt wirkende Lächeln des Bewerbers korrigieren - wer einfach
nur stumm knipst, der wird keine überzeugenden Bilder abliefern.
Auf keinen Fall: Automatenfotos vom Bahnhof oder Supermarkt! Wer
solche Fotos verschickt, fliegt normalerweise schnell raus beim
Bewerbungsmarathon. In der kleinen Kabine sieht jeder gedrängt,
gehetzt und völlig unnatürlich aus!
Vorsicht auch bei Schwarzweiß-Bildern. Natürlich wirken diese Bilder
meistens professioneller und sind ein Hingucker: Aber nicht jeder
Personalverantwortliche möchte solche Bilder von seinen Bewerbern
haben: In der Regel soll ein Bild Seriosität und Sympathie
ausstrahlen - für den nächsten Modell-Contest muss das Bild nicht
reichen.
Aktuelles Bewerbungsfoto verwenden
Als Faustregel kannst Du dir merken, dass das Bewerbungsfoto nicht
älter als zwei Jahre sein sollte. Denn der Empfänger möchte sich
tatsächlich ein Bild vom Bewerber machen - mit einer mehrere Jahre
alten Aufnahme macht der Personalverantwortliche sich allenfalls ein
falsches Bild.
„Lächeln, was das Zeug hält, machen Sie ein freundlich Gesicht und
denken an was Schönes“
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